Tag 14 – Mittelalter, nein Danke

Von Otta über Jorundgard zum Campingplatz Vollheim (ca. 23 KM)

Vom Campingplatz Kirketeigen haben wir uns mit 2 Wanderinnen aus Tirol ein Taxi nach Otta geteilt. So konnten wir den sonnigen Ruhetag und die 650 NOK kompensieren. Geplant war nur eine gemütliche Tour auf ebenem Weg entlang dem breiten Flussbett.

Bei strahlender Sonne erreichten wir das mittelalterliche Filmset Jorundgard, an dem das Drama ‚Der Kranz‘ gedreht wurde. Doch als wahres Drama erwies sich das als idyllisch Ohnmacht ohne Strom angekündigte Quartier. Die viel zu kleinen Betten mit, auch in der herrschenden Düsterheit, ekelig und schmutzig aussehenden Matratzen und Decken lies uns eine unruhige Nacht erwarten. Die unzähligen Moskitos taten den Rest, um uns zu zwölf weiteren Kilometern zu motivieren.

[ngg_images source=“galleries“ container_ids=“11″ display_type=“photocrati-nextgen_basic_thumbnails“ override_thumbnail_settings=“0″ thumbnail_width=“240″ thumbnail_height=“160″ thumbnail_crop=“1″ images_per_page=“20″ number_of_columns=“0″ ajax_pagination=“0″ show_all_in_lightbox=“0″ use_imagebrowser_effect=“0″ show_slideshow_link=“0″ slideshow_link_text=“[Zeige eine Slideshow]“ template=“/mnt/web021/c0/22/52088022/htdocs/WordPress_01/wp-content/plugins/nextgen-gallery/products/photocrati_nextgen/modules/ngglegacy/view/gallery.php“ order_by=“sortorder“ order_direction=“ASC“ returns=“included“ maximum_entity_count=“500″]

Diese zeigten sich für bereits etwas müde Beine als eine Herausforderung. Schon bald nach dem Beginn führte uns der Pfad auf einen Waldweg, an dem ein Gefahrenhinweis unsere Aufmerksamkeit weckte. Was folgte waren ca. 1500 Meter, die uns über schmale Trittsteige, hohe Steine, rutschige Wurzeln und wacklige Stufen einen steilen Abhang entlang navigierte. Und unter uns rauschte der tosende Rostae. Ein Stolperer wäre hier fatal geworden. Direkt im Anschluss mussten wir über Stock und Stein, entlang eines gerodeten Stielhanges die Bahnlinie überwinden.

Danach mussten wir nur noch neun Kilometer auf bereits vertrautem Terrain hinauf und hinab Strecke machen. Mal durch Wald, mal über Schotter noch einmal die E6 queren und da lag der Campingplatz von Vollheim einladend vor uns am Fluss.

Um 19:15 wurden wir von einer markigen Wirtin mit dem Schlüssel zum Pilgerhaus begrüßt. Ein ganzes Haus für uns alleine mit Küche, Bad, Wohnstube und einem gemütlichen Schlafzimmer (die Beine der Betten waren jedoch ein wenig wacklig).

Wir genossen Tee und die obligate Tomatensuppe mit Instantnudeln und beobachteten das nordische Campingtreiben von unserer Terrasse. Hier würden wir bis in den nächsten Vormittag verweilen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.