Tag 9 – Schräglage

Skaden Gard nach Mageli Camping (ca. 18 KM)

Wir starten früh in den Tag, die Wiesen sind noch feucht vom Regen und führen uns bald in die Tannenwälder. Diese sind dicht und weit – die Bäume atemberaubend hoch. 25 Prozent Norwegens sind waldbedeckt. Wir stapfen eine Weile über eine Rodung, am Wegrand gewaltige Holzberge und das alles ist nur ein winziger Bruchteil des Verfügbaren. Kein Wunder, dass hier fast alles mit Holz gemacht werden kann.

Für die Pilger wird gut gesorgt und so findet man auch auf Rodungsflächen einen Stamm an dem das Pilgerzeichen baumelt. Ganz anders als Holz sind Pilger hier im Gudbrandsdal eine Seltenheit. Das wird uns immer dann bewusst, wenn wir einen von ihnen treffen. Heute ist es Hanns aus Amsterdam. Eine Weile gehen wir zusammen, aber er ist mit schnelleren Schritten unterwegs und so trennen wir uns bald wieder.

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Immer wieder lässt uns die fantastische Weitsicht über das Tal bis zu den Fjellbergen staunen und nach der Kamera greifen. Das Auf und Ab ist dabei heute nur gemäßigt. Stattdessen spüren wir in den Knöcheln (nach ca. 15 Kilometern) so langsam das Laufen auf den stets nach links geneigten Schrägen. Besonders auf den letzten drei Kilometern, die steil zum Fluss und unserem Campingplatz führen. Da wird auch das Nervenkorsett dünn, als wir auf den letzten Metern eine Wegmarkierung verpassen. Auf einer steilen abfallenden Wiese glauben wir fast, den Zugang zum Tagesziel nicht finden zu können. Dieses liegt einladend in der Nachmittagssonne. Kinder vergnügen sich im verlockenden Pool und am Kiosk flattert eine Eisfahne im Wind.

Wir sammeln körperliche und mentale Kraft und finden den Weg. Unsere Campinghütte ist natürlich am Ende des Platzes. Aber zum Kiosk ist es nicht weit. Bei Polsen (Würstchen), Eiscreme und Sonne auf der Terrasse ist schnelle Erholung garantiert.

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