Tag 0 – Frankfurt (Hahn) – London – Portsmouth – Ryde (IoW)

Heute ist es soweit, wir brechen auf zu unserer ersten Tourenwanderung überhaupt.
So etwas hatten wir noch nie gemacht bisher ging es höchstens mal ein Stündchen durch den Stadtwald, den Park oder die Einkaufsstraßen.

Wieso Isle of Wight? Vor einiger Zeit hatten wir ein hübsches Ferienquartier auf einer griechischen Insel gemietet. Als die Frage aufkam, bei welchem Reiseveranstalter wir diese gebucht haben stöberten wir in den Buchungsunterlagen und stellten fest, dass dieser eben auf dieser Insel ansäßig war. Damit hatten wir nicht gerechnet und schauten uns deren Lage einmal auf Google Maps an. Eigentlich gar nicht so groß, da könnte man fast drum herum laufen und damit war die Idee in der Welt und unseren Köpfen.

Und jetzt geht es los. Wir fahren nach Frankfurt Hahn, schultern die Rucksäcke, die von irgendeinem Anlass noch im Keller lagen und landen kurz drauf auf einem der Londoner Flughäfen. Mit den Shuttlebus erreichen wir die Innenstadt und uns bleibt Zeit für einen kleinen Londoner Imbiss bevor unser Bus von Victoria Station nach Portsmouth startet. Die letzte Etappe nehmen wir mit der Fähre, die uns in einer guten Stunde zur Insel bringt. Entlang der Pier, die aus dem frühen 19. Jahrhundert stammt und damit der älteste Anleger der Welt ist, schreiten wir ein Stück Geschichte ab bis wir Land und die Hauptstadt Ryde erreichen. Das, Jelf s Hotel ist nicht wirklich zu empfehlen aber es erfüllt seinen Zweck.

Wir erreichen Rode über die Pier, dem ältesten Anleger der Welt.

Es ist erst Nachmittag und so bleibt uns noch Zeit für einen Spaziergang (5,8 km) durch die Straßen, Parkanlagen und entlang der Strandpromenade. Wir decken uns mit dem Notwendigsten ein. Einer Wanderkarte im detaillierten Maßstab und Tabak und Zigaretten zu absoluten Luxuspreisen. Gut das nur einer von uns raucht. Noch ein britisches Dinner mit Fisch und Erbsenpüree und nach einem Absacker in der Hotelbar (Guiness und Cider) legen wir uns voller Vorfreude schlafen.

Ryde ist ein beschauliches Örtchen in dem bald nach Sonnenuntergang die Bürgersteige eingeklappt werden.

 

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