Tag 10 – Swakopmund (+ Stadtrundgang ca. 4,7 KM und Rundflug)

Am Vormittag erreichen wir Swakopmund, eine von den Deutschen angelegte Hafenstadt am Atlantik. Die Hafenanlage hat sich schon bald nach ihrem Bau als für die Schifffahrt ungeeignet erwiesen, jetzt ist die Mole jedoch ein beliebter Badestrand.

Wir unternehmen einen Erkundungsgang in der deutschesten Stadt Namibias. Mit ihren Cafés, Brauhaus, Buchhandlungen, Apotheken auch bei deutschen Rentnern als Alterswohnsitz sehr beliebt. Sehenswert sind die Robben, der alte Bahnhof, der heute in ein elegantes Hotel ist oder der Damaraturm. Über diesen wurde die Ankunft von Schiffen oft, mit wertvoller Fracht, wie heiratswilligen Kolonialistenbräuten aus der alten Heimat, verkündete.

Wir genießen Kaffee und Snacks in der Fußgängerzone und am Atlantikstand. Untergebracht sind wir im The Delight-Hotel.

 

Zu fünft wagen wir einen 2,5 stündigen Rundflug. 330 KM Flug in einer sechsitzigen Maschine. Der Motor dröhnt und der Wind rauscht. Aber wir sind ausnahmslos begeistert. Kuiseb-Fluss und Canyon, endlose Weiten roter Namibsand, der in nicht minder gewaltige Flächen gelben Meeressand übergeht, der sich bis in den Atlantik türmt. Schiffswracks, Robbenkolonien, Flamingoschwärme, Salinen und das Frachteraufkommen vor Walvis-Bay liefern uns unzählige Fotomotive. Viel zu schnell landet die Maschine im Abendlicht wieder auf der Rollbahn. Diese liegt nahe einem weitläufigen Armenviertel, das in deutlichem Kontrast zu den begrünten Behausungen Nahe der Küste stehen.

Im Hotel werden wir bereits von unseren Mitreisenden erwartet. Gemeinsam essen wir im „The Tug“, dem angeblich ersten Fischrestaurant am Platz zu Abend. Lecker!

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