Tag 16 – Aufs Fjell

Von Engelhus nach Fokstugu Fjellstue (ca. 21 KM)

Bevor wir aufbrechen, zeigte uns unsere herzliche Gastgeberin noch ein sehr altes neu aufgebautes Haus. Zu den vielen historischen Ausstattungsobjekten zählte auch ein Webstuhl auf dem Hiltrud selbst viele der dekorativen Webobjekte herstellte, wie wir sie auf unserem Weg schon häufig bemerkt haben.

Wir starten bei leichtem Regen und stoppen im Städtchen Dovre für letzte Erledigungen. Noch ein kleiner Plausch mit einem Pärchen das Norwegen und Schweden mit den Fahrrädern erobert. Vor zwei Jahren sind Jon und Orse von Süd nach Nord bis zum Nordkap geradelt.

Um 10 Uhr beginnen wir mit dem 10,7 Kilometer Anstieg zum Fjell. Der Weg ist mal mehr und mal weniger steil. Vorbei an Schafen gelangen wir in den Nationalpark. Sonne wechselt mit leichtem Regen und die Frage nach den richtigen Kleidungslagen lässt uns immer wieder stoppen. Mit zunehmender Höhe schlägt der Regen in immer stärker wehenden, frostigen Wind um. 2-3 weitere Lagen, Mütze, Kapuze und Handschuhe sind bei 3 Grad genau richtig.

Nach dem eher andauernden als steilen Aufstieg bekamen wir ein wunderbares Bergpanorama geboten. Weiter Blick in eine weite hügelige Ebene bis hin zu Gipfelreihen mit Schneeflecken. Beim Abstieg hinter den Steinhaufen von Allmannsroysa hatten wir einen Blick für die an diesen zugigen Lebensraum angepassten Pflanzen. Gar nicht langweilig, wenn man genau hinsah. En miniature behaupteten sich rosa, weiße, gelbe Blüten zwischen Flechten, Moosen und unzähligen Beerensträuchern.

[ngg_images source=“galleries“ container_ids=“9″ display_type=“photocrati-nextgen_basic_thumbnails“ override_thumbnail_settings=“0″ thumbnail_width=“240″ thumbnail_height=“160″ thumbnail_crop=“1″ images_per_page=“20″ number_of_columns=“0″ ajax_pagination=“0″ show_all_in_lightbox=“0″ use_imagebrowser_effect=“0″ show_slideshow_link=“0″ slideshow_link_text=“[Zeige eine Slideshow]“ template=“/mnt/web021/c0/22/52088022/htdocs/WordPress_01/wp-content/plugins/nextgen-gallery/products/photocrati_nextgen/modules/ngglegacy/view/gallery.php“ order_by=“sortorder“ order_direction=“ASC“ returns=“included“ maximum_entity_count=“500″]

Zügig nahmen wir unseren Weg hinab. Über größere und kleinere Bäche auf Trittsteinen, quer durch sumpfige Wiesen mit und ohne Bohlen, bis wir wieder die wohlbekannte E6 erreichten. Noch schnell über den Asphalt und unser Zuhause für eine Nacht war erreicht. Drin brannte der Ofen und Jos und Wiske aus Belgien, die wir am Vortag kennengelernt hatten, waren auch schon da.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.