Tag 59 Figueres – Torroella de Montgri

34,1 Kilometer (1.512,6 km), 200 HM, diesig und sonnig bis 33 Grad

Mit der Entfernung wird es ein längerer Lauftag und ich starte schon um 6.00 Uhr, das Zimmer ist immer noch heiß, die Nacht konnte kaum Abkühlung bringen. Vor der Tür ist es merklich kühler.

Noch ist es ruhig in der Altstadt von Figueres

Ich laufe aus der Stadt durch ein Industrieviertel und auf die Landstraße nach El Far, von dort auf den ausgewiesenen Radweg, der leider nichts anderes ist als ein privater Wirtschaftsweg eines riesigen Landwirtschaftsbetrieb. Über rund 12 Kilometer laufe ich zwischen abgeernteten Feldern, Olivenbaumplantagen und Viehbetrieben entlang.

Einöde

Klar das der Schinken nicht vom Baum fällt und hier in Spanien sind Wurst und Schinken in allen Variationen überall präsent, doch Schweineställe 200-300 Meter lang, jeweils mit Futtersilo und dann 20 Reihen davon, zeigen deutlich die industrielle Fertigung. Ist ein Betriebsteil vorbei kommen Felder und Olivenbäume, danach die nächsten Reihen. Nach fast 3 Stunden entlang des Geruch und Schweinequicken habe ich genug und wechsel auf die Straße. Es folgen nun rund zwei Kilometer Zementwerk und Baustoffhandel – sicher in meiner Erinnerung keine Streckenempfehlung.

Teilweise werden Landstrassen als Radwege und Wanderwege ausgezeichnet, die auch über stark befahrene Landstraßen, auch ohne Randstreifen, führen – Lotterie.

Weitere drei Kilometer nach Viladamat, aber weder ist ein Kaffee geöffnet, noch öffentliche Wasserstellen, selbst der Friedhof, sonst immer eine verlässliche Wasserquelle, war heute nicht erfolgreich.

Also weiter rund vier Kilometer nach Albons der Kleinladen in der Ortsmitte hat geöffnet, Wasser und Kaffee und mal ein Eis. Auf der Bank im Schatten eine halbstündige Pause.

Auf die Sonne ausgerichtet – erstaunlich

Es sind noch rund 10 Kilometer zu laufen.

Häufig ähnliche Landschaften
Auch mal besonders, wie alt mag die Olive sein
Wie Gegensätze – Stein und Baum und doch eine Symbiose
War sicher als Weg so nicht geplant, aber sicherer

Die restlichen Kilometer auf dem Radweg PX. Vorbei an der Vorstadt Ullá, ein Neubaugebiet von erheblichen Ausmaß, noch in Bau befindlich und noch an großen Autohöfen vorbei erreiche ich mein heutiges Ziel. Das Hotel Paula Lo Mirador ist der ehemalige Sitz des Besitzers des Ortes. Der Palast aus 1085, ausgebaut im 13. und 14. Jahrhundert, zuletzt in 1930 renoviert und jetzt erneut umgebaut. Schönes Gebäude und Superfrühstück 😉

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