Tag 97 Castell de Fero – Motril

22,8 Kilometer (2.495,9 km), 390 HM, sonnig bis 32 Grad

Leise ab 5.30 Uhr das Zelt abgebaut, die Sachen im Rucksack verstaut, kurze Morgenwäsche und es geht wieder los. Ich komme nur langsam in Schwung. Zeltnächte bei den hohen Nachttemperaturen sind für mich nicht so erholsam und ich freue mich schon auf das Hostal in Motril.

Der erste Ortskreisel am frühen Morgen

Alle sind wieder da – Hundeausführer, Landarbeiter an Abholstellen, die Stadtreinigung, Barbesitzer beim Aufbau und Wanderer mit Kaffeedurst. Alles fügt sich und am Ortsausgang erwische ich noch ein Café. Es wird mehr als eine halbe Stunde bis ich mich aufmachen will, die Berge locken schon.

Und schwupp 130 Meter hoch

Rund 6 Kilometer bis Calahonda über meine Landstraße, jetzt wieder leicht bergab.

Kurz dreispurig, bis es wieder runter geht.

Es sind noch vereinzelt Gewächshäuser zu sehen, aber nun übernimmt der Tourismus wieder die Flächen in Strandnähe.

Calahonda

In Calahonda noch eine Kaffeepause, teilweise sind Straßen gesperrt und viele Leute stehen am Straßenrand – heute beginnt die Feria im Ort. Kurze Zeit später Böllerschüsse und Feuerwerk, die lokale Musikgruppe zieht in Richtung der Ortsmitte.

Ich verfolge das Fest nicht weiter und laufe durch die Polizeiabsperrung weiter nach Carchuna.

Wieder ein leichter Anstieg in die Berge.

Viele Felswände sind mit Netzen gesichert
Einer der wenigen Pausenplätze in einer Parkbucht.

Der Weg ist eintönig und bietet wenig Abwechslung, hier und da ein Fotomotiv.

Wo auch immer das Wasser herkommt, damit der Baum überleben kann

Über Torrenueva an der Uferpromenade entlang und wieder rund zwei Kilometer ins Landesinnere erreiche ich Motril.

Der Kreisel eher langweilig

Es geht weitere 3 Kilometer durch die Stadt, der letzte Kilometer allerdings bergauf. Die Herberge ist heute ein Hostal mit Bar und Restaurant, einen späten Mittagssnack und als Wiederholungstäter ein ausgiebiges Abendessen – beides hervorragend!

Morgen überbrücke ich drei Tagesetappen und fahre mit dem Bus nach Malaga. In den letzten Tagen habe ich mir eine Sonnenallergie an den Beinen zugezogen, ich laufe jetzt in langer Hose soll aber für zwei Tage die Sonne eher meiden, dass mache ich lieber in der Stadt. Dort habe ich für zwei Nächte ein Quartier.

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