33,3 Kilometer (2.310,5 km), sonnig 33 Grad, 150 HM
Einmal quer durch den Ort am frühen Morgen, hier habe ich nix verpasst. Für das heutige Ziel habe ich keine Unterkunft bei dem großen Buchungsportal gefunden, aber in der ebenfalls großen Suchmaschine werden mir drei potenzielle Unterkünfte gezeigt, mal sehen was sich ergibt.


Über die Felder, ich wollte ja eigentlich durch Naturschutzgebiete laufen, aber ich glaube der Unterschied ist nur landwirtschaftlich genutzt oder nicht.

Auf der heutigen Strecke ist nur nach rund 14 Kilometer ein Flecken in der Karte eingezeichnet, der ist aber so klein, dass es dort keine Bar gibt.
Rund 8 Kilometer zwischen den Feldern, das heutige Angebot – Melonen!

Etliche LKWs stehen neben den Feldern und werden mit Gabelstaplern beladen – lilafarbige Kisten überall.
Da wo keine Melonenfelder sind ist wenig, also sehr wenig – außer Staub.

Am Vormittag passiere ich die Grenze von Murcia nach Andalusien und dort beginnt direkt der Wanderweg Camino Viejo auf einen aufgeschütteten Damm.

Kaum Schatten, trotzdem ein Lichtblick. Mitten auf dem Weg steht ein Radfahrer unter einem der wenigen Bäumen und nach kurzer Begrüßung fragt er ob ich genug Wasser habe und ob alles OK ist. Richtige Reihenfolge und sehr nett.
Der sehr kleine Ort überrascht, rund 100 Meter hinter dem rostigen Ortsschild Las Norias ist eine Bar, gut besetzt. Ich bestelle Kaffee und ein Bocadillo, es kommt frisch mit Tortilla, kleinen Schnitzeln und Pimentos – volle Mahzeit. Frisch gestärkt nun die letzten 10 Kilometer.


Kurz vor Huercal wechsele ich auf N-340 und laufe in eine Baustelle hinein, ich warte ab bis PKWs und Baumaschinen sich sortieren und irgendwie den Stopp auflösen, aber es passiert nichts, die Lösung war, dass man auf mich wartete bis ich die Stelle umlaufen hatte!
Direkt hinter dem Ortseingang sollte das erste Hotel sein, doch es war nur ein großes Restaurant, auch das zweite Hostal war eines und das Hotel Zurich hatte geschlossen – neue Erkenntnisse über Datenqualität. Das nächste Hotel, wieder in der Nähe der A7 und N-340, ist in weiteren ca. 8 Kilometern – fluchen, ein Kaltgetränk und weiter.
Während die vorherige Strecke flach bis abfallend war, erwartete mich ab Ortsende auf der Landstraße ohne Randstreifen, übrigens die einzige Verbindung, noch ein Höhenzug. Nicht zu hoch, aber ekelig zu laufen – manche Autofahrer waren sehr überrascht.


2 Kilometer vor dem Hotel zweigt die Strasse ab.

Das Hotel mit Klima und 24/7-Restaurant war sehr gut und günstig.

Schluck meinen Staub, Hombre